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Weihnachtsgottesdienste Lennestadt

>Hier< finden Sie eine Übersicht der Gottesdienste und hl. Messen zu Weihnachten in Lennestadt.

Advent

Biblischer Adventskalender

Das große Zeichen dieser Tage – der Adventskranz – macht vielfältig sichtbar, welche Hoffnung unser Glaube wagen darf:
Der Kranz hat keinen Anfang und kein Ende, genau wir die Treue Gottes, die immer da ist und keine Ende kennt.
Der Adventskranz ist mit grünen Zweigen gewunden. Auch mitten in der toten Winterzeit gibt es etwas Lebendiges. So wie unser Gott lebendig ist und wirkt, auch wenn wir uns manchmal wie tot und verloren vorkommen.
Je weiter wir in den Advent voranschreiten, desto mehr Kerzen werden am Adventskranz entzündet, desto mehr Licht scheint auf. Je mehr wir uns im Leben auf Gotte einlassen, sein Licht in unser Leben scheinen lassen, desto heller wird es in unserem Leben und in unseren Herzen und um uns herum.
Bunte Bänder sind oftmals am Adventskranz zu finden. Trotz der Not, trotz mancher Schwierigkeit im Leben, haben wir Hoffnung und vergessen die Freude nicht, denn wir wissen: Das Leben Jesu endet nicht am Kreuz, es geht in die Auferstehung hinein, mit der er uns neue Hoffnung und neues Leben gebracht hat.
Darum auch beendet Paulus seinen ersten Brief an die Thessalonicher unter anderem mit den Worten:
Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt! (1 Thess 5,16-22)
Solche Worte sind wie ein biblischer Adventskalender. Sie sind kleine Fenster aus Worten in das Geheimnis geborgenen Lebens hinein.
Wenn wir auch nur das eine oder andere daraus ein wenig in unseren Alltag zu übersetzen suchten, hätten wir mit diesem Advent einen neuen Anfang mit dem Glauben gemacht.

Fatimawallfahrt 25. - 30.09.2019

Im Blick auf Maria laden wir ein, bei der Wallfahrt des Pastoralen Raumes Lennestadt nach Fatima in der krisenhaften Situation unserer Kirche und vieler Glaubender, den Durchblick auf Gott neu zu gewinnen. Gemeinsames Gebet, die tägliche Feier der Eucharistie, das Rosenkranzgebet, biblische Meditation sowie die Beschäftigung mit der Botschaft von Fatima und der persönlichen Umkehr zu Gott werden daher wesentliche Elemente dieser Wallfahrt sein. Die Wallfahrt findet statt vom 25. - 30.09.2019 als 6-tägige Flugreise. Außer Fatima werden wir in den Tagen Aljustel (Geburtsort der Seherkinder), Tomar (ehem. Zentralkloster der Christusritter) Batalha (ehem. Dominikanerkloster), Alcobaca (ehem. Zisterzienserkloster) und Nazaré (malerischer Fischerort und Marienwallfahrtsort) besuchen. Am Sonntag nehmen wir an der internationalen Eucharistiefeier auf dem großen Wallfahrtsplatz teil. Jeden Tag besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am abendlichen internationalen Rosenkranzgebet und der Lichterprozession.

Weitere Informationen zur Wallfahrt finden Sie >hier<.
Die Anmeldeunterlagen zur Wallfahrt finden Sie >hier<

Sankt Martin – wer war er wirklich?

Der Hl. Martin ist vielen seit Kindertagen vertraut. Mit ihm verbindet man tätige Nächstenliebe und Barmherzigkeit, denn die Szene der Teilung des Mantels mit dem Bettler kommt einem sofort in den Sinn, wenn man an den Hl. Martin denkt.
Aber gibt es da evtl. noch etwas mehr? Wer war der Hl. Martin wirklich?
Hier gibt es weitere interessante Infos:
 

Höre!

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Mk 12,28b-31)

„Höre Israel“
Mit einem Ruf zur Aufmerksamkeit beginnt es also.
So, als wolle die Stelle selbst sagen: Achtung! Spitze die Ohren, hier kommt etwas Wichtiges!“ und es folgt „Gott ist einzig“
Er ist der einzige Gott, auf den du dich verlassen kannst – keine anderen Götter lieben dich so. Er liebt dich mit aller Kraft, von ganzem Herzen.
Das ist in erster Linie und zuallererst eine Zusage.
Die Zusage: „Gott liebt dich“.
Im Buch Deuteronomium ist immer wieder davon zu lesen, wie Gott für die Menschen da ist, etwa „Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“
Gott liebt mich, und er will mich befreien. Auch aus all den Sklavenhäusern von Angst und Egoismus, von Machstreben und Konsum, von Geltungssucht und Beziehungsarmut.
Und aus dieser Zusage, diesem unverdienten Angebot Gottes an mich, folgt dann meine Antwort. Und das sind die Gottesliebe und die Nächstenliebe, die untrennbar zusammengehören, das ist der Kern unseres Glaubens! Das ist die Quintessenz der Botschaft Jesu.

Um Hilfe rufen - Gott anerkennen

In jener Zeit als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg. (Mk 10,46-52)

Dieser blinde Bettler, der sehend geworden ist, kann uns einiges zu unserem Beten als Glaubende in Erinnerung rufen.
Wenn wir um Hilfe rufen, wenn wir unsere Not vor Gott aussprechen, dann spüren wir die Grundsituation des Menschen, das Angewiesensein, die Hilfsbedürftigkeit, die Notwendigkeit, sich anvertrauen zu können.
Wenn wir aber aus dieser unserer Not zum Herrn rufen, dann ist es auch die Anerkenntnis dessen, wer Gott ist; wer unser Vater im Himmel ist; wer Jesus ist. Dann vertrauen wir uns ihm voll Glauben an.
Das Evangelium von der Heilung des blinden Bettlers offenbart uns aber auch etwas vom Wesen und Denken unseres Herrn.
Jesus demonstriert in der Begegnung mit dem blinden Bettler in keiner Weise seine Macht und Größe, seine Überlegenheit. Dass er sich zum Menschen, dass er sich zu uns herabneigt, beeinträchtigt seine Allmacht in keiner Weise. Er braucht auch niemand schlecht zu machen, um sich selber in ein günstiges Licht zu rücken. Er kann jeden gelten lassen.
Etwas wovon wir lernen können, wovon wir lernen sollten.
Auch wir bedürfen der heilenden Kraft des Herrn, der nicht nur die Blindheit der Augen, sondern auch die Blindheit unserer Herzen beseitigen kann.

Für Gott ist alles mögllich

In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.
Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
(Mk 10,17-27)

Jeder Christ wird seine eigenen Erfahrungen mit Jesus gemacht haben und immer wieder machen.
Manch einen hat das Wort des Herrn persönlicher, tiefer getroffen; er hat gespürt: Jesu Wort ist lebendig, machtvoll und fordert zur Entscheidung heraus. Von einer solchen Begegnung mit dem Herrn berichtet dieses Evangelium.
Auch wir dürfen und sollten uns immer wieder der Begegnung mit Jesus und seinem prüfenden Blick stellen; denn er ist das Leben, er wird uns vergeben und uns sein Leben schenken. Denn: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich“

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Grafik: 5,00 KB Webcam mit Blick auf Thomas-Morus-Platz und Pfarrkirche Altenhundem: Thomas-Morus-Platz

In der Pfarrkirche in Altenhundem besteht täglich von 9.00 - 18.00 Uhr die Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. Das Allerheiligste ist außerhalb der Gottesdienstzeiten zur Anbetung ausgesetzt. Wir laden sehr herzlich zum stillen persönlichen Gebet ein.

Stundengebet für heute

Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Mo. - Fr. 09.00 - 11.00 Uhr
14.30 - 16.00 Uhr
Freitagnachmittag geschlossen
Pfarrgasse 6
57368 Lennestadt
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